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4. März 2021: Pressemitteilung 3│2021: „Verbraucherschutz an erster Stelle“

Zur Kennzeichnungspflicht von Allergenen erklärt Hiltrud Lotze (SPD), Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft:

„Verbraucherschutz und Transparenz sollten stets an erster Stelle stehen. Dazu gehört auch, dass auf den Verpackungen von Lebensmitteln im Supermarkt oder auf der Speisekarte im Restaurant über die enthaltenen Allergene informiert wird. Nur so können Verbraucher*innen eine bewusste und sichere Kaufentscheidung treffen. Denn wer unter einer Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit leidet, ist auf eine klare und verlässliche Angabe von Inhaltsstoffen angewiesen.

Für die Unternehmen im Gastgewerbe wie z. B. Cafés oder Restaurants ist eine solche Kennzeichnungspflicht zwar ein Mehraufwand, doch letztlich dient sie dem Schutz der Verbraucher*innen.

Auf Einladung der IHK Lüneburg habe ich an einem Runden Tisch zum Thema Bürokratieabbau teilgenommen. Dabei habe ich mich mit Vertreter*innen aus dem Gastgewerbe, der IHK sowie der Lebensmittelüberwachung zur Allergenkennzeichnungspflicht konstruktiv ausgetauscht. Um die Umsetzung der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV) zu vereinfachen, wurden digitale Lösungen, Personalschulungen und einheitliche Kontrollen vorgeschlagen.

Für mich ist klar, dass Bürokratie weiter abgebaut werden muss. Verbraucherschutz und Transparenz gehen aber immer vor. Es ist niemandem geholfen, wenn bei der Kennzeichnung Zeit gespart wird, aber dafür die Gäste einem Risiko ausgesetzt werden.“

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